Bistro und KČT-Hütte geöffnet

15. Mai 2016

Dank dem Einsatz von Notstrom-Aggregaten ist das   Bistro am Čerchov nun wieder jedes Wochenende geöffnet. Auch die Unterkunftshütte des Touristikclubs kann nun wieder jedes Wochenende besucht werden. 


Herzlich Willkommen auf der Homepage von Karl Reitmeier, die Ihnen die Schönheiten unserer Heimat näherbringen soll

Meine Homepage widmet sich insbesondere meinem Lieblingsberg, dem Čerchov sowie dem Gebiet um den Gibacht. Der Čerchov wirkt stets wie ein Magnet auf mich. Ich muss aber immer wieder feststellen, dass dieses Phänomen nicht nur mich betrifft, sondern auch viele andere Personen, egal ob Tschechen oder Deutsche. Sie erklimmen im Frühjahr, Sommer und Herbst den 1042 Meter hohen Čerchov entweder mit dem Fahrrad oder zu Fuß. Im Winter zieht die höchste Erhebung des Český Les insbesondere die Skilangläufer und Skiwanderer an. Ich habe hier viele nette Leute  aus unserem Nachbarland Tschechien und aus Deutschland kennen gelernt. Gerade diesen Leuten  möchte ich diese Homepage widmen. Mein Wunsch ist es, dass  an diesem Berg, der nicht mehr wie früher trennt, sondern nunmehr verbindet, viele deutsch-tschechische Freundschaften entstehen.  Mögen  sich die Beziehungen zwischen Tschechen und Deutschen  weiter gut entwickeln. Es ist erfreulich, dass auf diesem Gebiete die Basis längst weiter ist, als die große Politik, wie diverse Veranstaltungen und Begegnungen, die ich mit dieser Homepage begleite, verdeutlichen.

Ein Paradies für die Skilangläufer ist zweifelsohne das grenzüberschreitende Skiwandergebiet Gibacht/Cerchov.  Für Skifahrer und Snowboarder bieten sich die Pisten am Voithenberg und in Unterhütte an.

Ich möchte Sie aber auch entführen zum Gibacht und zum benachbarten Reiseck mit dem wunderschönen Glaskreuz und dem "Leuchtturm der Menschlichkeit" auf dem Tannenriegel. Beide Werke sind entstanden nach einer Idee des Glaskünstlers  Ralph Wenzel. Ferner möchte ich Sie begleiten zum Kerschbaumriegel (dem Hausberg von Ränkam, meinem Geburtsort), zum Dachsriegel, den Gaisriegel sowie auf die bekannten Berge des Bayerwaldes.

Soweit nicht extra vermerkt, stammen alle Fotos von mir. Die alten Fotos vom Cerchov sind zum Teil aus den Archiven von Lukas Nemecek, Jiri Mathauser, Fotograf Hans Beer  aus Waldmünchen oder wurden durch mich in e-bay ersteigert.

Ein großer Dank gebührt insbesondere meinem Bruder Konrad Reitmeier, der mir bei der Erstellung dieser Homepage sehr behilflich war und noch immer ist.

Inspiriert hat mich zu dieser Homepage vor allem Claus Wietek aus Geigant, als ich dessen Homepage unter der Adresse  www.waldberge.de gesehen habe.

Ich würde mich freuen, wenn diese Homepage dazu beitragen würde, die Wanderlust vieler Leute zu wecken. Gehen Sie hinaus in die Natur. Sie werden Erholung vom Alltagsstress finden und die Natur hält auf Ihren Entdeckungsmärschen  immer wieder neue Überraschungen bereit, das kann ich Ihnen versichern. Gerade unser grenzüberschreitendes Wandergebiet ist eine Oase der Erholung und nach dem Wegfall der Grenzkontrollen ist nun ein grenzenloses Wandervergnügen angesagt, denn die Grenze darf nun an jeder Stelle überschritten werden.  Ich wünsche Ihnen jedenfalls viel Spaß.

Gerne organisiere ich für Sie auch Wanderungen zum Cerchov. Bitte melden unter Telefon 09972/3174 oder  Mobil 01702150475

Noch ein Hinweis: Wenn Sie auf die Bilder klicken, werden diese vergrößert.

Karl Reitmeier

Das bin ich im Winter, unterwegs in der Loipe

Attraktivität der Region um den Cerchov durch Neuerungen enorm gesteigert

05. Dezember 2015

Der Leiter der Städtischen Wälder Domažlice, Forstdirektor  Jan Benda ist bekannt dafür, dass ihm der grenzüberschreitende  Tourismus ein großes Anliegen ist.  Dies hat er wiederholt im grenzüberschreitenden Skilanglaufgebiet Gibacht-Čerchov durch zum Teil kostenintensive   Maßnahmen  unter Beweis  gestellt. So hatte er in den vergangenen Jahren beispielsweise die Skilanglauftrasse nach dem Grenzübergang Lehmgrubenweg in Richtung Čerchov-Rundkurs mit schwerem Gerät verbreitern lassen, damit nicht  nur das Loipenspurgerät diesen Abschnitt problemlos befahren konnte,  sondern  dass auch die Skilangläufer diesen Abschnitt   gut befahren konnten. Auf dem Abschnitt zwischen Brombeerriegel und Fichtenfels (Smrčí) sowie beim Fichtenfels selber ordnete er an, dass Entwässerungsgräben gezogen wurden, womit die  gefürchteten Nass-Stellen weitgehend verschwanden. Die neuen Errungenschaften kommen  dabei  nicht nur den Skilangläufern, sondern auch den Mountainbikern und Wanderern zugute.

Noch im Herbst war damit begonnen worden, die alten, baufälligen Unterstellmöglichkeiten beim Grenzübergang Lehmgrubenweg/Hlinitá Cesta  (834 m) und bei der Sattelhütte/Na Zlomu  (915 m) waren schon vor einiger Zeit entfernt worden. Diese wurden nun durch neue Unterstellhütten ersetzt, die wie die bisherigen auf zwei Seiten hin offen sind. Versehen wurden  sie mit einem  Bitumen-Schindeldach. Die Hütten  sind zudem viel geräumiger als die alten Unterstellmöglichkeiten. Eine Hütte kostet rund 60 000 Kronen. Das sind umgerechnet rund 2400 Euro. Eine weitere Unterstellhütte, die noch größer sein wird als die Unterstellmöglichkeiten am Grenzübergang Lehmgrubenweg und  bei der Sattelhütte, wird im Frühjahr noch  in Bystřice/Fichtenbach, bei der jetzigen Sitzgruppe aufgestellt. Hergestellt wurden die neuen Hütten von  einer der Landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaft  (LPG)  mit dem Namen Zemědělskě Obchodní Družstvo aus  Hlavňovice bei Sušice/Schüttenhofen von der Abteilung Schnittholz und Schreinerei.

Sehr zur  Freude der vielen Skilangläufer wurde  inzwischen auch die Bendahütte    einer  grundlegenden Renovierung unterzogen. Die Hütte selber  wurde  innen mit einer Holzvertäfelung  versehen und  mit einer rustikalen Rundbank sowie  einem großen Tisch ausgestattet. Ferner steht dort ein neuer Holzofen. Zur Ausschmückung des Raumes wurden jetzt auch noch verschiedene Trophäen aufgehängt. Im bisherigen Anbau wurde zudem eine Übernachtungsmöglichkeit für die Förster geschaffen. Neben der Bendahütte wurde eine neue  große Holzlege gebaut. In der Nähe der Bendahütte wurden im Wald auch zwei Toilettenhäuschen aus Holz aufgestellt, eine für die Frauen, die andere für die Männer. Bleibt nur noch zu hoffen, dass Forstdirektor Jan Benda nach dem Beginn der Skilanglaufsaison wieder jedes Wochenende die Hütte zur Einkehr öffnet.

So gesehen kann also der Winter endlich kommen, damit man auf  den schmalen Bretteln  die neuen Errungenschaften in den Städtischen Wäldern von Domažlice rund um den Čerchov  nicht nur bestaunen  sondern auch nützen kann.

Alle diese Maßnahmen  tragen sicherlich zu einer weiteren Steigerung der Attraktivität sowohl des grenzüberschreitenden Skilanglaufgebietes Gibacht-Čerchov als auch  der länderübergreifenden Mountainbike- und Wander-Region bei.


Cerchov-Lied von Duo Torries

Cerchov-Lied vom Duo Reitmeier

Wertvolle Hilfe durch Forstdirektor Jan Benda

30. Januar 2013

Das grenzüberschreitende Skilanglaufgebiet Gibacht/Cerchov erwies sich  am vergangenen Wochenende wieder einmal als Magnet für die Skilangläufer  aus der gesamten Oberpfalz. Dass   dabei immer wieder manche  Freunde der schmalen Bretter  ihre Leistung überschätzen oder trotz der eigentlich guten Markierung die Orientierung verlieren, zeigte sich am vergangenen Sonntag erneut.

Ein Ehepaar aus Neunburg vorm Wald hatte sein Auto in Althütte geparkt und war dann in die Loipen gestartet. Irgendwie muss es dann die Orientierung verloren haben.  Jedenfalls fand es den Weg nicht mehr zurück nach Althütte, sondern war in die entgegengesetzte Richtung  geraten.Wie gut, dass der   Leiter der Städtischen Wälder Domazlice,  Forstdirektor Jan Benda   am Wochenende für die Skilangläufer die Bendahütte geöffnet hatte. Nachdem er am Sonntag bei Einbruch der Dunkelheit die letzten Aufräumarbeiten in der Hütte erledigt  und  den Motorschlitten in der ehemaligen Kaserne am Malinova Hora (Beerenfels) abgestellt  hatte, wollte er mit dem Auto nach Hause in Domazlice fahren. Kurz vor der Stadion-Kreuzung, von der der Weg nach Capartice führt, traute er seinen Augen nicht. Da entdeckte  er vor besagter Kreuzung  im Scheinwerferlicht ein Paar, das seine Langlaufski bereits  abgeschnallt hatte und diese    trug. Schnell merkte Benda, dass  die beiden Skilangläufer schon etwas  verängstigt aussahen.

Jan Benda hielt an und fragte wohin sie gehen. Sie teilten ihm dann mit, dass Sie ihr Auto in Althütte  geparkt haben und eigentlich dorthin möchten. Der Forstdirektor gab ihnen  zu verstehen, dass  sie gut  zehn Kilometer  von ihrem Ausgangsort  entfernt sind.  Jan Benda ließ es sich nicht nehmen, dem Paar aus der Patsche zu helfen und leistete damit einmal mehr Bergwacht-Dienste auf tschechischer Seite. Denn es ist nicht das erste Mal, dass Jan Benda verirrten Skilangläufern geholfen hat. Benda  bat das Paar jedenfalls in sein Auto und natürlich wurde dieses Angebot von den Verirrten  dankbar angenommen. 

Der Forstdirektor fuhr die Neunburger  über Capartice, den Grenzübergang Liskavo/Höll  und Waldmünchen bis nach Althütte, direkt zum Auto. Man  kann sich vorstellen, dass sie sehr glücklich waren  über diese nette Geste. Der Forstdirektor schaute nach der Rettungsaktion  kurz im Berggasthof Gibacht vorbei und traf dort noch einmal auf die Skilangläufer, die am Nachmittag bei ihm in der Bendahütte zu Gast waren.