Loipen-Bericht

Liebe tschechische und deutsche Skilanglauffreunde,

ich muss ehrlich sagen, ich war sehr überrascht von der Resonanz auf meine Ankündigung, dass  ich wegen des Ärgers mit den Fußgängern, die immer wieder die Loipen zertrampeln,  mein ehrenamtliches Engagement beenden und keine Loipen-Zustandsberichte mehr schreiben werde.  Diverse Anrufe (einer sogar aus München), SMS-Zuschriften und E-Mail-Benachrichtigungen  sowie Kommentare auf Facebook haben mich dazu ermutigt, den Loipen-Zustandsbericht für das grenzüberschreitende Skilanglaufgebiet Gibacht-Cerchov ab sofort wieder zu veröffentlichen. Ich bin dies letztlich auch den Skilangläufern  von beiden Seiten der Grenze  schuldig, die im Winter monatlich für rund 4000 Zugriffe auf meiner Homepage sorgen, um sich über die Schneeverhältnisse zu informieren. Ich will letztlich auch nicht, dass einige Idioten das Gefühl bekommen könnten, dass sie nun erreicht haben, was sie letztlich mit ihrem Verhalten bezwecken  wollten, nämlich dem guten Ruf unseres Skilanglaufgebietes zu schaden.  Sollten Sie aufgrund  eines Fußgängers einen Unfall in der Loipe haben und dabei eventuell sogar noch gesundheitliche Schäden davontragen, so bringen Sie dies  zur Anzeige.

Ich   veröffentliche nun wieder bei genügender Schneelage  täglich ab circa 9 Uhr  den Loipen-Zustandsbericht. Zu finden im Internet unter http://www.karl-reitmeier.de/,  dann  Skilanglauf „Gibacht - Cerchov" und danach  "Loipen-Zustand" anklicken. Meine Homepage wird gerade umgearbeitet. Es kann sein, dass  Sie auf meiner Startseite zuerst die drei kleinen grünen Linien links oben auf dem Foto mit dem Cerchov-Motiv anklicken müssen, bevor Sie  auf die Seiten kommen. Ich versuche aber gleich auf der Startseite auch eine kurze Information zu geben.

Rund 10 cm Neuschnee in der Nacht zum Sonntag (und es schneit noch immer) haben die Situation im grenzüberschreitenden Skilanglaufgebiet Gibacht-Čerchov weiter verbessert.     Gespurt wurden heute bereits  der 5 km-Rundkurs am Gibacht   und präpariert ist die 3 km-Skating-Strecke am Gibacht.   Gespurt bzw. präpariert ist    auch der Althütten-Rundkurs (Klassisch und Skating).  Die Tiefer Graben-Loipe ist ebenfalls heute frisch  gespurt worden, auch dort hat sich der Zustand nun weiter verbessert.   Die  Verbindung ab Tiefer Graben über den Grenzübergang Lehmgrubenweg konnte heute auch teilweise gespurt werden (ein Stück nach dem Grenzübergang). Dort gibt es auch eine Wasserstelle, die jedoch umfahren werden kann. Der Čerchov-Rundkurs war bis 9 Uhr noch nicht gespurt. Aufgrund der anhaltenden Schneefälle können die Spuren sehr bald wieder zu sein. Bitte haben Sie dafür Verständnis, dass Thomas Roßmann mit dem Loipenspurgerät nicht rund um die Uhr im Einsatz sein kann.

Nachfolgend einige der Zuschriften, die ich in den letzten Tagen erhalten habe.


Eine Skilangläuferin aus  Gleißenberg:

Lieber Karl, soeben habe ich den Artikel in deiner Homepage gelesen. Ich verstehe, dass du dich sehr über die zertretenen Langlaufloipen ärgerst. Mir gefällt das auch nicht und ich bin auch erbost darüber. Ich möchte dir sagen, dass ich deine Loipenzustandsberichte und dein ehrenamtliches Engagement im Cerkov-Gebiet sehr schätze und weiß, dass man dafür täglich unterwegs sein muss.
Ich hoffe dich trotzdem oft oben zu treffen und vielleicht stimmen dich ja Zuschriften von begeisterten Sportlern um, damit du deine Leidenschaft weiter zum Wohle vieler ausüben kannst.

 

Wohnort unbekannt:

Hallo Herr Reitmeier,  ich komme nunmehr seit über 10 Jahre nach Waldmünchen. Auch mir ist in den letzten Jahren aufgefallen, dass immer mehr Ignoranten sich auf der Welt befinden. Nicht nur zerstörte und mit Hundekot verunreinigte Loipen sind ein Ärgernis, (Bin selber Hundebesitzer) auch ein Vermüllen der Natur ist immer häufiger.  Dadurch sollten sie sich nicht entmutigen lassen. Mir würde jedenfalls ihr Loipenbericht fehlen. Nicht nur wenn ich in Waldmünchen bin.  Vielleicht sollten sich die Ordnungsämter diesem Problem einmal annehmen. Manche Mitmenschen werden einsichtig, wenn‘s Geld kostet.

 

Wohnort unbekannt:

Servus Karl, ich kann deinen Frust über die gedankenlosen und vielleicht auch unverschämten Fußgänger verstehen. Da kann man sich schon gewaltig ärgern. Aber bitte lass dich nicht von hirnlosen Zeitgenossen zu sehr frustrieren. Es wäre schade, wenn viele andere darunter leiden müssten, wenn du aufgeben solltest. Deine Informationen und dein Engagement sind einfach nur toll. Wir hoffen, sehr dass du weitermachst.

Ein Mann Aus Eschenbach:

Sehr geehrter Herr Reitmeier,  fast täglich erkundige ich mich im Winter über Ihre Homepage über den Loipenbericht am Gibacht und Cerchov.  Mit Überraschung habe ich Ihren letzten Bericht vom 15.01.18 gelesen.  Ich wohne in Eschenbach i.d. Opf., meine Mutter wohnt bei Winklarn.  Wenn ich meine Mutter im Winter besuche, fahre ich dann gerne weiter nach Waldmünchen zum Langlaufen.  Es ist wirklich ein Genuß, in der winterlichen Ruhe am Böhmerwaldrücken zu laufen.  Ihr Loipenbericht war mir immer eine sehr große Hilfe und ich möchte mich  für Ihre bisherige Arbeit bedanken, wie auch bei allen, die für die Loipenpflege zuständig sind.  Sicherlich ist es äußerst ärgerlich, wenn rücksichtslose Spaziergänger in der Loipe herumtrampeln, ob vorsätzlich oder nicht sei dahin gestellt.  Meiner Meinung nach, sind es aber zumeist auch sehr dumme Menschen, die es nicht gelernt haben, auf Mitmenschen Rücksicht zu nehmen.  Informationskampagnen über sorgsames Spazierengehen im Winter mit den umgebenen Fremdenverkehrsbüros und Aufklärungsschilder an den Wegen, würden vielleicht auch helfen, dieses Problem einzudämmen.  Ebenso auch das Androhen und Tätigen von Strafanzeigen bei Zuwiderhandlungen.  Deshalb meine Bitte und Appell an Sie alle, machen Sie weiter wie bisher!  Lassen Sie sich nicht von ein "paar" Banausen demotivieren. Immer im Sinne eines erholsamen Langlaufs im schönen Böhmerwald.

 

Ein Mann   schrieb aus Tschechien:

Sehr geehrter Herr Reitmeier, ich kann ihren Frust gut nachvollziehen. Vor einem Jahr war ich froh ihre Seite entdeckt zu haben und ich weiss aus eigener ehrenamtlicher Tätigkeit im Radfahrbereich welche Arbeit dahinter steckt. Leider gibt es wirklich immer mehr Idioten auf dieser Welt, egal in welchen Bereichen. Und wie Sie sagen, sie kennen nur noch ihre Rechte bzw. Ansprüche. Es geht uns wirtschaftlich noch nicht schlecht genug, deshalb immer mehr solcher Auswüchse. Es wäre schade, wenn Sie nicht weitermachen. Aber verstehen kann man es.

Per SMS  kam folgende Nachricht:

Servus Karl, hab eben wieder mal Deine Heimseite besucht und Deinen Kommentar gelesen. Lass Di doch kreizweis vo dene paar Deppen und bleib und allen mit Deinem Engagement erhalten. Bitte. Herzliche Griaß aus Painten, von einem ehemaligen Woldmicherer.

Heute sind noch 3  E-Mails eingegangen:

Ein Skilangläufer aus Bamberg: Ich schau nicht oft in Facebook. Aber gestern sah ich etwas Schreckliches: Deine Ankündigung, dass du aus Frust über die rücksichtslosen Fußgänger deinen unheimlich wertvollen Loipen-Zustandsbericht einstellen würdest. Heute konnte ich mich auf deiner Website davon überzeugen, dass du doch nicht ernst machst. Das wäre für die Langläufer nämlich wirklich tragisch. Ich habe oft deine Seite empfohlen - egal ob bzgl. Cerchov oder Langlauf. Und ich habe immer dazu gesagt, dass kein Wintersport-Ort im Bayerischen Wald so eine detaillierte und verlässliche Schneeauskunft hat wie der Gibacht durch deine tägliche (oder fast stündliche) Aktualisierung. Danke für dein unermüdliches Engagement - auch wenn ich nun von Bamberg aus nicht mehr so oft davon profitieren werde. Und die doofen Fußgänger sollen dir den Buckel runterrutschen. Die sind ignorant, unsozial und egoistisch - so wirklich bezwecken wollen die durch ihr Verhalten sicher nichts - sind einfach nur unanständige Deppen.

Eine Skilangläuferin aus Sengenbühl:

Sehr geehrter Herr Reitmeier, mit großer Enttäuschung las ich die Ankündigung über das Einstellen Ihrer Loipenzustands-Berichte. Seit Jahren lese ich diese und bewundere Ihr Engagement, sich in der Früh zu Testfahrt aufzumachen und das auch gleich für alle Interessierten ins Internet zu stellen. Natürlich verstehe ich den Ärger über uneinsichtige Wanderer.... aber ich bin heilfroh, dass Sie sich nun doch entschließen weiter zu machen. Ich lese die Berichte fast täglich, auch wenn ich öfters keine Zeit habe zum Langlaufen. Die Bilder dazu und die Schilderungen erfreuen mich jedesmal und beweisen in welch schöner Gegend wir leben, und dazu tragen Sie bei. Mit großer Erleichterung und vielen Dank für Ihre Bemühungen

Ein Skilangläufer aus Domažlice:

Sehr geehrter Herr Reitmeier, es tut mir sehr leid, dass Ihre Loipen-Zustandberichte nicht weiterlaufen. Das waren für viele Schilangläufer sehr wertvolle und nette Informationen. Schade, dass einige rücksichtslose Leute gute Sache vernichten schaffen. Ich danke Ihnen für bisherige Tätigkeit im Langlaufschigebiet Čerchov-Gibacht und wünsche Ihnen viel Lust und Gesundheit.

(Aktualisierung am Sonntag, 21. Januar 2018, 09.00 Uhr) 

 


17. Deutsch-Tschechischer Volks-Skilanglauf am 28. Januar 2018 - Änderung der Streckenführung

Bei der Besprechung des Volks-Skilanglaufes (von links nach rechts): Klaus Buschek, Ferda Römer, Max Franz, Pavel Tilkovský, Zdeněk Pauer und Franz Thurner

16. Januar 2018

Der 17.  Grenzüberschreitende Volksskilanglauf im Rahmen der Städtepartnerschaft zwischen Furth im Wald und Domažlice wird am Sonntag,  28. Januar,   über die Bühne gehen. Darauf einigten sich  kürzlich  die Vertreter der Skiclubs    Furth im Wald  und Domazlice bei einem Organisationsgespräch im  Gasthaus „Stangerl“.  Als Ausweichtermin ist der Sonntag, 18. Februar vorgesehen. Der Start erfolgt heuer in Capartice, doch  danach treffen sich  die Skilangläufer von beiden Seiten der Grenze nach der Rückkehr am Gibacht  nicht mehr in einem Gasthaus in Furth im Wald, sondern für den Zielort gibt es je nach Schneelage zwei Varianten. Entweder wird man sich beim Liftstüberl zu einem gemütlichen Zusammensein treffen,   oder aber bei ungenügender Schneelage  bei der Abfahrt zum Voithenberg am Berggasthof Gibacht.  Der grenzüberschreitende Volksskiwandertag   wurde im Rahmen der Städtepartnerschaft zwischen Domažlice und Furth im Wald durch den damaligen Bürgermeister Reinhold Macho und dessen Amtskollegin  Jaroslava Wollerová eingeführt und das erste Mal 1997 abgehalten.

Vom Skiclub Furth   im Wald hatten sich zu der Besprechung  1. Vorsitzender Wolfgang Schromm und dessen Stellvertreter Max Franz,  Klaus Buschek und Karl Reitmeier  sowie Franz Thurner von der Further Bergwacht  eingefunden.  Für die Organisation des mittlerweile 17. Grenzüberschreitenden   Volksskilanglaufes zeichnet heuer  der Skiclub Furth im Wald  verantwortlich,  der dabei unterstützt wird vom Partnerverein Skiclub Domažlice, der vertreten war mit Vorsitzenden Zdeněk Pauer, Pavel Tilkovský und Ferda Römer.

Skiclub-Vorsitzender Wolfgang Schromm hieß die Gäste aus der Partnerstadt herzlich willkommen und bedauerte es, dass von der deutschen Seite her die Teilnahme an dem Volksskilanglauf  in den vergangenen Jahren sehr schlecht war. Man habe sich deshalb Gedanken gemacht, Veränderungen vorzunehmen, um eine Verbesserung zu erreichen.  So brachte Schromm den Gedanken ins Spiel, einen Sternlauf zu veranstalten mit Treffpunkt bei der renovierten Hütte am Malinová  Hora/Beerenfels. Nach dem Treffen könnten die Skilangläufer dann wieder zu ihrem  Ausgangspunkt zurücklaufen. Mit diesem Vorschlag konnte sich aber  die tschechische Seite nicht so recht anfreunden, denn dann wäre für  die Tschechen der grenzüberschreitende Charakter nicht mehr gegeben, da es für sie dann nicht über die Grenze geht. So wurde von Pavel Tilkovský der Wunsch geäußert, auch weiterhin gemeinsam die Strecke zu laufen, um letztlich auch die Tradition zu bewahren.  Es wurden schließlich verschiedene Lösungsansätze diskutiert, doch an diesem Abend konnte zunächst keine endgültige Entscheidung präsentiert werden.

In der Zwischenzeit hat man nun aber eine Lösung gefunden, die in einer Projektliste festgehalten wurde. Die Skilangläufer starten am Sonntag, 28. Januar,  um 10 Uhr  vom Parkplatz in   Capartice aus.  Von dort geht es dann zum  Malinová Hora/Beerenfels, wo in der renovierten  Hütte  durch die Städtischen Wälder Domažlice eine Verpflegungsstation für die Skilangläufer eingerichtet ist, bei der es heißen Tee, aber auch andere wärmende Getränke gibt.  Vorbei an der Lesní chata/Waldhütte, den meisten besser bekannt als  Bendahütte,  führt die Strecke dann über Na zlomu/Sattelhütte und den Grenzübergang Pod třemi znaky/Brombeerriegel zur Skilift-Bergstation.   Von dort geht es vorbei am Wendelin-Marterl, den Querungen der Skiliftabfahrten in Richtung Weizriegel und von dort zur Talstation des  Skiliftes Voithenberg.   

Am Zielort Talstation Skilift Voithenberg, wo die Skilangläufer ab circa 12.15 Uhr eintreffen werden,  erfolgen dann eine Teeausgabe  sowie die Aushändigung der Teilnehmer-Urkunden an die Skilangläufer.  Zudem ist dort ein gemütliches Zusammensein angesagt mit den Bürgermeistern und Sportlern am Lagerfeuer oder im Liftstüberl mit Schneebar.  Im Liftstüberl werden auch Brotzeiten sowie warme oder kalte Getränke zum Verkauf angeboten.

Falls die Schneelage jedoch nicht für eine sichere Abfahrt zum Skilift ausreicht, ist das endgültige Ziel dann bereits der Berggasthof am Gibacht. Der Bustransfer wäre in diesem Fall  dann nicht vom Skilift Voithenberg, sondern vom  Parkplatz Althütte. Die Strecke wäre dann auch nicht mehr 16 Kilometer (dafür wird mit einer   Laufzeit von zwei bis 2,5 Stunden gerechnet), sondern  nur noch 14 Kilometer lang. Der Zielort wird rechtzeitig in der Presse und im Internet mitgeteilt.  Die Strecke fällt in die Kategorie „mittelschwer“. Voraussetzung dafür sind gute körperliche Verfassung und skiläuferisches Können.

Die gemeinsame Abfahrt  nach Capartice erfolgt um 9.30  Uhr vom Parkplatz Skilift Voithenberg, bei zu geringer Schneelage auf der Stecke zwischen Gibacht und Skilift Voithenberg um die gleiche Zeit  vom Parkplatz in Althütte.   Das Startgeld beträgt heuer nur noch sieben Euro. Darin enthalten sind die Busfahrt, Tee und die Teilnehmer-Urkunde.

Anmeldungen können ab sofort an das Sporthaus Schromm unter Tel. 09973/1262 gerichtet werden. Anmeldeschluss ist am Freitag, 26. Januar, um 18 Uhr.

Den Sanitätsdienst auf der Strecke versieht wie immer die Bergwacht Furth im Wald.

 


Herzlich Willkommen auf der Homepage von Karl Reitmeier, die Ihnen die Schönheiten unserer Heimat näherbringen soll

Meine Homepage widmet sich insbesondere meinem Lieblingsberg, dem Čerchov sowie dem Gebiet um den Gibacht. Der Čerchov wirkt stets wie ein Magnet auf mich. Ich muss aber immer wieder feststellen, dass dieses Phänomen nicht nur mich betrifft, sondern auch viele andere Personen, egal ob Tschechen oder Deutsche. Sie erklimmen im Frühjahr, Sommer und Herbst den 1042 Meter hohen Čerchov entweder mit dem Fahrrad oder zu Fuß. Im Winter zieht die höchste Erhebung des Český Les insbesondere die Skilangläufer und Skiwanderer an. Ich habe hier viele nette Leute  aus unserem Nachbarland Tschechien und aus Deutschland kennen gelernt. Gerade diesen Leuten  möchte ich diese Homepage widmen. Mein Wunsch ist es, dass  an diesem Berg, der nicht mehr wie früher trennt, sondern nunmehr verbindet, viele deutsch-tschechische Freundschaften entstehen.  Mögen  sich die Beziehungen zwischen Tschechen und Deutschen  weiter gut entwickeln. Es ist erfreulich, dass auf diesem Gebiete die Basis längst weiter ist, als die große Politik, wie diverse Veranstaltungen und Begegnungen, die ich mit dieser Homepage begleite, verdeutlichen.

Ein Paradies für die Skilangläufer ist zweifelsohne das grenzüberschreitende Skiwandergebiet Gibacht/Cerchov.  Für Skifahrer und Snowboarder bieten sich die Pisten am Voithenberg und in Unterhütte an.

Ich möchte Sie aber auch entführen zum Gibacht und zum benachbarten Reiseck mit dem wunderschönen Glaskreuz und dem "Leuchtturm der Menschlichkeit" auf dem Tannenriegel. Beide Werke sind entstanden nach einer Idee des Glaskünstlers  Ralph Wenzel. Ferner möchte ich Sie begleiten zum Kerschbaumriegel (dem Hausberg von Ränkam, meinem Geburtsort), zum Dachsriegel, den Gaisriegel sowie auf die bekannten Berge des Bayerwaldes.

Soweit nicht extra vermerkt, stammen alle Fotos von mir. Die alten Fotos vom Cerchov sind zum Teil aus den Archiven von Lukas Nemecek, Jiri Mathauser, Fotograf Hans Beer  aus Waldmünchen oder wurden durch mich in e-bay ersteigert.

Ein großer Dank gebührt insbesondere meinem Bruder Konrad Reitmeier, der mir bei der Erstellung dieser Homepage sehr behilflich war und noch immer ist.

Inspiriert hat mich zu dieser Homepage vor allem Claus Wietek aus Geigant, als ich dessen Homepage unter der Adresse  www.waldberge.de gesehen habe.

Ich würde mich freuen, wenn diese Homepage dazu beitragen würde, die Wanderlust vieler Leute zu wecken. Gehen Sie hinaus in die Natur. Sie werden Erholung vom Alltagsstress finden und die Natur hält auf Ihren Entdeckungsmärschen  immer wieder neue Überraschungen bereit, das kann ich Ihnen versichern. Gerade unser grenzüberschreitendes Wandergebiet ist eine Oase der Erholung und nach dem Wegfall der Grenzkontrollen ist nun ein grenzenloses Wandervergnügen angesagt, denn die Grenze darf nun an jeder Stelle überschritten werden.  Ich wünsche Ihnen jedenfalls viel Spaß.

Gerne organisiere ich für Sie auch Wanderungen zum Cerchov. Bitte melden unter Telefon 09972/3174 oder  Mobil 01702150475

Noch ein Hinweis: Wenn Sie auf die Bilder klicken, werden diese vergrößert.

Karl Reitmeier

Das bin ich im Winter, unterwegs in der Loipe

Neue Nachrichten


Attraktivität der Region um den Cerchov durch Neuerungen enorm gesteigert

05. Dezember 2015

Der Leiter der Städtischen Wälder Domažlice, Forstdirektor  Jan Benda ist bekannt dafür, dass ihm der grenzüberschreitende  Tourismus ein großes Anliegen ist.  Dies hat er wiederholt im grenzüberschreitenden Skilanglaufgebiet Gibacht-Čerchov durch zum Teil kostenintensive   Maßnahmen  unter Beweis  gestellt. So hatte er in den vergangenen Jahren beispielsweise die Skilanglauftrasse nach dem Grenzübergang Lehmgrubenweg in Richtung Čerchov-Rundkurs mit schwerem Gerät verbreitern lassen, damit nicht  nur das Loipenspurgerät diesen Abschnitt problemlos befahren konnte,  sondern  dass auch die Skilangläufer diesen Abschnitt   gut befahren konnten. Auf dem Abschnitt zwischen Brombeerriegel und Fichtenfels (Smrčí) sowie beim Fichtenfels selber ordnete er an, dass Entwässerungsgräben gezogen wurden, womit die  gefürchteten Nass-Stellen weitgehend verschwanden. Die neuen Errungenschaften kommen  dabei  nicht nur den Skilangläufern, sondern auch den Mountainbikern und Wanderern zugute.

Noch im Herbst war damit begonnen worden, die alten, baufälligen Unterstellmöglichkeiten beim Grenzübergang Lehmgrubenweg/Hlinitá Cesta  (834 m) und bei der Sattelhütte/Na Zlomu  (915 m) waren schon vor einiger Zeit entfernt worden. Diese wurden nun durch neue Unterstellhütten ersetzt, die wie die bisherigen auf zwei Seiten hin offen sind. Versehen wurden  sie mit einem  Bitumen-Schindeldach. Die Hütten  sind zudem viel geräumiger als die alten Unterstellmöglichkeiten. Eine Hütte kostet rund 60 000 Kronen. Das sind umgerechnet rund 2400 Euro. Eine weitere Unterstellhütte, die noch größer sein wird als die Unterstellmöglichkeiten am Grenzübergang Lehmgrubenweg und  bei der Sattelhütte, wird im Frühjahr noch  in Bystřice/Fichtenbach, bei der jetzigen Sitzgruppe aufgestellt. Hergestellt wurden die neuen Hütten von  einer der Landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaft  (LPG)  mit dem Namen Zemědělskě Obchodní Družstvo aus  Hlavňovice bei Sušice/Schüttenhofen von der Abteilung Schnittholz und Schreinerei.

Sehr zur  Freude der vielen Skilangläufer wurde  inzwischen auch die Bendahütte    einer  grundlegenden Renovierung unterzogen. Die Hütte selber  wurde  innen mit einer Holzvertäfelung  versehen und  mit einer rustikalen Rundbank sowie  einem großen Tisch ausgestattet. Ferner steht dort ein neuer Holzofen. Zur Ausschmückung des Raumes wurden jetzt auch noch verschiedene Trophäen aufgehängt. Im bisherigen Anbau wurde zudem eine Übernachtungsmöglichkeit für die Förster geschaffen. Neben der Bendahütte wurde eine neue  große Holzlege gebaut. In der Nähe der Bendahütte wurden im Wald auch zwei Toilettenhäuschen aus Holz aufgestellt, eine für die Frauen, die andere für die Männer. Bleibt nur noch zu hoffen, dass Forstdirektor Jan Benda nach dem Beginn der Skilanglaufsaison wieder jedes Wochenende die Hütte zur Einkehr öffnet.

So gesehen kann also der Winter endlich kommen, damit man auf  den schmalen Bretteln  die neuen Errungenschaften in den Städtischen Wäldern von Domažlice rund um den Čerchov  nicht nur bestaunen  sondern auch nützen kann.

Alle diese Maßnahmen  tragen sicherlich zu einer weiteren Steigerung der Attraktivität sowohl des grenzüberschreitenden Skilanglaufgebietes Gibacht-Čerchov als auch  der länderübergreifenden Mountainbike- und Wander-Region bei.


Cerchov-Lied von Duo Torries

Cerchov-Lied vom Duo Reitmeier

Wertvolle Hilfe durch Forstdirektor Jan Benda

30. Januar 2013

Das grenzüberschreitende Skilanglaufgebiet Gibacht/Cerchov erwies sich  am vergangenen Wochenende wieder einmal als Magnet für die Skilangläufer  aus der gesamten Oberpfalz. Dass   dabei immer wieder manche  Freunde der schmalen Bretter  ihre Leistung überschätzen oder trotz der eigentlich guten Markierung die Orientierung verlieren, zeigte sich am vergangenen Sonntag erneut.

Ein Ehepaar aus Neunburg vorm Wald hatte sein Auto in Althütte geparkt und war dann in die Loipen gestartet. Irgendwie muss es dann die Orientierung verloren haben.  Jedenfalls fand es den Weg nicht mehr zurück nach Althütte, sondern war in die entgegengesetzte Richtung  geraten.Wie gut, dass der   Leiter der Städtischen Wälder Domazlice,  Forstdirektor Jan Benda   am Wochenende für die Skilangläufer die Bendahütte geöffnet hatte. Nachdem er am Sonntag bei Einbruch der Dunkelheit die letzten Aufräumarbeiten in der Hütte erledigt  und  den Motorschlitten in der ehemaligen Kaserne am Malinova Hora (Beerenfels) abgestellt  hatte, wollte er mit dem Auto nach Hause in Domazlice fahren. Kurz vor der Stadion-Kreuzung, von der der Weg nach Capartice führt, traute er seinen Augen nicht. Da entdeckte  er vor besagter Kreuzung  im Scheinwerferlicht ein Paar, das seine Langlaufski bereits  abgeschnallt hatte und diese    trug. Schnell merkte Benda, dass  die beiden Skilangläufer schon etwas  verängstigt aussahen.

Jan Benda hielt an und fragte wohin sie gehen. Sie teilten ihm dann mit, dass Sie ihr Auto in Althütte  geparkt haben und eigentlich dorthin möchten. Der Forstdirektor gab ihnen  zu verstehen, dass  sie gut  zehn Kilometer  von ihrem Ausgangsort  entfernt sind.  Jan Benda ließ es sich nicht nehmen, dem Paar aus der Patsche zu helfen und leistete damit einmal mehr Bergwacht-Dienste auf tschechischer Seite. Denn es ist nicht das erste Mal, dass Jan Benda verirrten Skilangläufern geholfen hat. Benda  bat das Paar jedenfalls in sein Auto und natürlich wurde dieses Angebot von den Verirrten  dankbar angenommen. 

Der Forstdirektor fuhr die Neunburger  über Capartice, den Grenzübergang Liskavo/Höll  und Waldmünchen bis nach Althütte, direkt zum Auto. Man  kann sich vorstellen, dass sie sehr glücklich waren  über diese nette Geste. Der Forstdirektor schaute nach der Rettungsaktion  kurz im Berggasthof Gibacht vorbei und traf dort noch einmal auf die Skilangläufer, die am Nachmittag bei ihm in der Bendahütte zu Gast waren.