Am Malinová Hora neue Unterkunftshütte eröffnet

04. Januar 2017

Während das  Aktiv-Sportzentrum Althütte-Gibacht-Čerchov noch auf seine Umsetzung wartet, haben die Städtischen Wälder Domažlice mit Forstdirektor  Jan Benda an der Spitze  bereits Nägel mit Köpfen gemacht. Sie haben auf dem Kasernen-Gelände am Malinová Hora (Himbeeren-Berg) noch im Herbst ein Gebäude großzügig  renoviert  und  damit für die Skilangläufer eine attraktive Einkehr- und auch Übernachtungsmöglichkeit geschaffen. Im Sommer kann das Gebäude von Mountainbikern und Wanderern genutzt werden. Die Kosten für die Instandsetzung des Bauwerkes  haben sich auf über zwei Millionen Kronen (rund 80 000 Euro) belaufen.   Entstanden ist eine Unterkunftshütte mit  Gaststättenraum, Schlafraum, einer Küche, Toiletten für Damen und Herren und eine Duschmöglichkeit. Kürzlich wurde das Gebäude in Anwesenheit zahlreicher Ehrengäste offiziell seiner Bestimmung übergeben.  Unter den Gästen befand sich auch Franz Thurner von der Bergwachtbereitschaft Furth im Wald, die in Notfällen im grenzüberschreitenden Skilanglaufgebiet Gibacht-Čerchov  helfend eingreift.

Der Leiter der Städtischen Wälder Domažlice, Forstdirektor Jan Benda,  konnte zur offiziellen Eröffnung des in jeder Beziehung gelungenen Bauwerks  Bürgermeister Miroslav Mach aus Domažlice mit seinen Stellvertretern Zdeněk Novák und Stanislav Antoš sowie Stadtrat Václav Kozina, Bürgermeister Jan Bozděch aus Klenčí  pod Čerchovem, Vertreter des Skiclubs Domažlice mit Martin Janovec an der Spitze, den Vorsitzenden des Touristikclubs Domažlice, Petr Matějka, den Chef der Stadtpolizei Domažlice, Mgr. Petr Kubal,  den  Vertreter des Landschaftsschutzgebietes Český Les, Miroslav Žižka sowie Vertreter der an dem Umbau beteiligten Firmen.

Jan Benda hatte zunächst  auf die Geschichte des Malinová  Hora hingewiesen. Er  wies darauf hin, dass hier  früher die Soldaten  waren,  jetzt könnten    hier die Skifahrer, Wanderer und Mountainbiker kommen. Der Forstdirektor erwähnte, dass die letzten Gebäude am Malinová Hora noch im Jahre 1989, also kurz vor der Samten Revolution fertiggestellt wurden. Sie wurden von der damaligen tschechoslowakischen  Grenzpolizei genutzt. Im Jahre 2008 seien die Gebäude der Stadt Domažlice kostenfrei übertagen worden. Im Laufe der Jahre habe sich der Zustand der Gebäude immer mehr verschlechtert.

Bürgermeister Miroslav Mach bemerkte, dass mit diesem Gebäude ein Versuch gestartet werde, um zu sehen, wie dieses von Skilangläufern, Mountainbikern und Wanderern angenommen wird. Bei einer positiven Entwicklung  konnte er sich durchaus vorstellen, dass am Malinová  Hora auch noch andere Gebäude wieder hergerichtet werden. Es werde sich zeigen, ob die Leute hier iihre Freizeit verbringen wollen. Miroslav Žižka als Vertreter des Landschaftsschutzgebietes Český    Les aus Přimda stellte in seinem Grußwort  die gute Zusammenarbeit mit den Städtischen Wäldern Domažlice heraus und wies darauf hin, dass es keinerlei Probleme gebe.

Martin Janovec vom Skiclub (Sněhaři) Domažlice  verwies in seinem Grußwort auf die Attraktivität des grenzüberschreitenden Skilanglaufgebietes Gibacht-Čerchov. Es könnten  in diesem Gebiet rund 80 Kilometer Loipen angeboten werden. Insbesondere verwies er auf den schönen Čerchov-Rundkurs mit einer Länge von 13,5 Kilometern. Es werde geplant, auch noch einfache Loipen beim Malinová Hora für die Anfänger vorzubereiten.  Auch der Vorsitzende des Touristikclubs Domažlice, Petr Matjěka, fand nur lobende Worte für das gelungene Projekt.    Jan Sloup von der Baufirma DSP  Domažlice schilderte kurz den Ablauf der Arbeiten und stellte die gute Zusammenarbeit heraus.

Jan Benda hatte  noch   darauf  hingewiesen, dass die Arbeiten nicht  einfach waren. Zunächst gab es Probleme mit der Wasserversorgung. Diese konnten dahingehend gelöst werden, dass aus dem Überwasser  einer Quelle  für die Trinkwasserversorgung in Waldmünchen eine Zuleitung geschaffen werden konnte.  Bezüglich der Stromversorgung bedient man sich vorerst dem Einsatz von Notstromaggregaten. Die Stromversorgung soll dann im kommenden  Jahr realisiert werden. Dabei ist man sich nach den Worten von Jan Benda noch nicht im Klaren darüber, ob dies mit Photovoltaikanlage geschehen soll, oder ob über Černa Řeka  die alte Stromversorgung wieder aufgebaut werden soll. Dies würde voraussetzen, dass wieder einige Masten aufgestellt werden, die kaputt sind.  Für die Sicherheit des Gebäudes am Malinová Hora wird die Stadtpolizei Domažlice die Aufsicht übernehmen.

Die neue Unterkunft am Malinová Hora bietet rund 30 Gästen Platz. Für eine wohlige  Wärme sorgt dort ein großer Holzofen. Der Schlafraum ist mit sieben Betten und drei Matratzen ausgestattet.   Die Hütte wird nur an den Wochenenden, an Feiertagen und  in den Ferien geöffnet sein und zwar  von 9 Uhr bis 16 Uhr. Um das Wohl der Gäste kümmert sich im Auftrag der Städtischen Wälder Domažlice Václav Kolař. Bei ihm sind ebenso Reservierungen möglich wie bei den Städtischen  Wäldern Domažlice unter Tel.  00420379722389. Jan Benda wies drauf hin, dass es möglich ist, die Hütte  beispielsweise für eine Übernachtung zu mieten. Die Kosten dafür belaufen sich auf 1500 Kronen, also zwischen 50 und 60 Euro. Die Hütte kann aber auch von Einzelpersonen gemietet werden. Hier beträgt die Miete 300 Kronen pro Person und Nacht.

Und noch eine gute Nachricht. Die Bendahütte soll für die Skilangläufer bei entsprechender  Witterung trotz dieser neuen Unterkunft  auch weiter an den Wochenenden geöffnet sein.  


Am 31. Januar startet der 16. Volks-Skilanglauf über die Grenze

23. Januar 2016

Die derzeitige gute Schneelage  im grenzüberschreitenden Skilanglaufgebiet Gibacht-Čerchov lässt die Hoffnung aufkeimen, dass am Sonntag, 31. Januar, wie geplant der 16. Grenzüberschreitende Volks-Skilanglauf  durchgeführt werden kann, der im Rahmen der Städtepartnerschaft   zwischen Furth im Wald und Domažlice traditionell durchgeführt wird. Veranstalter ist in diesem Jahr der Skiclub Domažlice, der dabei unterstützt wird vom Partnerverein   Skiclub Furth im Wald. Die Skilangläufer  gehen dabei heuer am Gibacht in die Loipe,  um in Freundschaft auf den schmalen  Brettern zum böhmischen Capartice   zu  laufen, wobei auf ungefähr halber Strecke bei der Bendahütte wieder eine Verpflegungsstation eingerichtet ist.

In der Organisation   dieser sportlichen grenzüberschreitenden Veranstaltung, die im Jahre 1997 zum ersten Mal durchgeführt wurde, wechseln sich der Skiclub Domažlice und der Skiclub Furth im Wald ab. Heuer ist der Skiclub Domažlice  an der Reihe. Die Vertreter beider Skiclubs haben sich inzwischen wie alle Jahre wieder getroffen,   um die Weichen für dieses Großereignis zu stellen.  Dieses Treffen ging im Gasthaus „U Kocoura“ („Zum Kater“)  in Domažlice über die Bühne.  Vom Skiclub Domažlice waren gekommen  Martin Janovec, Pavel Tilkovský,  Jan Skala und Ferda Römer. Vom Skiclub Furth im Wald waren vertreten 2. Vorsitzender Max Franz,   Steffi Macharowsky und Klaus Buschek sowie     als Vertreter der  Bergwacht  Furth  im Wald, Franz Thurner. Dabei war festgelegt worden,  dass die Veranstaltung am Sonntag,  31. Januar, abgewickelt wird.  

Der Grenzüberschreitende Volks-Skilanglauf  hatte in seinen Glanzzeiten bis zu   400 Teilnehmer verzeichnet, wobei die tschechische Seite stets ganz klar in der Überzahl war.  In den vergangenen Jahren  war die Teilnehmerzahl nicht zuletzt oft auch wegen der unsicheren Schneelage kurz vor der Veranstaltung  leider rückläufig. Geblieben war aber  stets die Diskrepanz zwischen deutschen und tschechischen Startern, obwohl mittlerweile auch immer mehr Deutsche ihre Liebe zum Skilanglauf entdeckt haben.  Worauf diese  Diskrepanz zurückzuführen ist?  Die Tschechen sind sportlicher, wird oft behauptet. Jedenfalls  hoffen alle,  dass  in diesem Jahr das deutsche  Teilnehmerfeld endlich einmal  die Zahlen der tschechischen Skilangläufer etwas annähernd erreicht. Deshalb sind alle aufgerufen, für die Veranstaltung zu werben und mitzumachen.

Der Start wird um 10 Uhr beim Berggasthof am Gibacht  erfolgen. Die Veranstalter würden sich freuen, wenn ein gemeinsamer Start erfolgen könnte. Danach kann jeder Skilangläufer sein Tempo gerne selber wählen. Vom Gibacht aus wird nach rund zwei Kilometern der  Skiwandergrenzübergang Brombeerriegel erreicht. Nach weiteren rund 3,5 Kilometern  erreichen die Läufer die Sattelhütte (Na Zlomu in 912 Meter Höhe). Danach ist nach rund eineinhalb Kilometern die Bendahütte erreicht, wo für die Teilnehmer eine Verpflegungsstation eingerichtet ist. Vorbei am Beerenfels (Malinova Hora)  führt dann die Strecke schließlich nach Capartice.   Von dort werden die Läufer mit Bussen nach Domažlice  transportiert, wo dann im Kulturhaus  noch ein gemütliches Beisammensein der Skilangläufer beider Nationen angesagt ist. Die letzte Fahrt von Capartice mit dem Bus nach Domažlice erfolgt um 13 Uhr.

Die Strecke hat eine Länge von rund 14 Kilometern, für die eine Laufzeit  zwischen zwei und zweieinhalb Stunden benötigt wird. Vom Schwierigkeitsgrad her wird diese Strecke als mittelschwer eingestuft. Voraussetzungen für eine Teilnahme sind gute körperliche Verfassung und skiläuferisches Können.

Die Startgebühr beträgt zwölf Euro. Darin enthalten sind die Busfahrten, eine Brotzeit und ein Getränk sowie eine Teilnehmer-Urkunde. Die bayerischen Teilnehmer  treffen sich um 9.30 Uhr beim Bahnhof in Furth im Wald  und werden dann mit dem Bus zum  Gibacht  gefahren, wo um 10 Uhr der Start erfolgt. Von Domažlice   erfolgt   der Bustransfer wieder zurück  nach Furth im Wald gegen 14.45 Uhr (nicht 15.30 Uhr).

Anmeldungen können ab sofort gerichtet werden an das Sporthaus Schromm  unter  Telefon  09973/1262. Anmeldeschluss  ist am Freitag,  29.   Januar,  um 18 Uhr. Den Sanitätsdienst wird wie alle Jahre in bewährter Form die Bergwachtbereitschaft Furth im Wald übernehmen.

Der  Skiclubs Domažlice macht noch auf  zwei interessante  Skilanglauf-Veranstaltungen aufmerksam, zu denen auch Skilangläufer aus dem bayerischen Grenzraum herzlich eingeladen sind. Am 13. Februar findet  auf der Langlauf-Loipe in Capartice der „Chodská třicítka“ (Chodska 30) statt.  Dabei handelt es sich um das älteste Skilanglauf-Rennen in Europa. Am 6. März schließlich findet noch der Krňoulův Memoriál-Lauf statt, der auf der Nordseite des Čerchov-Rundkurses ausgetragen wird.

Der Skiclub Furth im Wald macht noch auf folgende interessante Veranstaltung aufmerksam: Am Faschingsdienstag (9. Februar) startet um 16.45 Uhr der 3. Voithenberger Mountain-Run. Dabei geht es mit Schneeschuhen, normalen Schuhen, Touren-Ski oder  Langlaufski von der Talstation am Voithenberg bis zur Bergstation oder Mittelstation.      Jeder Teilnehmer erhält ein T-Shirt. Zudem werden wieder   lukrative Preise ausgelost.  

 


Grenzüberschreitender Volks-Skilanglauf am 1. Februar 2015

Sie stellten die Weichen für einen erfolgreichen Verlauf des 15. Grenzüberschreitenden Volks-Skilanglaufs (von links nach rechts): Martin Janovec, Pavel Tilkovsky, Jan Skala, Zdenek Pauer, Ferda Römer, Franz Thurner, Wolfgang Schromm und Klaus Buschek.

08. Januar 2015

Wegen Schneemangels hatte im vergangenen Winter zum Leidwesen sowohl der tschechischen  als auch der deutschen Skilangläufer der traditionelle Deutsch-Tschechische Volks-Skilanglauf, für den Landrat Franz Löffler die Schirmherrschaft übernommen hatte, abgesagt werden müssen.  In diesem Winter hoffen nun der Skiclub Domazlice und der Skiclub Furth im Wald,   dass am Sonntag, 1. Februar, genug Schnee liegt, um in Freundschaft auf den schmalen  Brettern vom böhmischen Capartice  zum bayerischen Gibacht laufen zu  können. Dass der  Landrat über diese   Traditionsveranstaltung   dankenswerter Weise die Schirmherrschaft übernommen hat, sieht  der Skiclub Furth im Wald als diesjähriger  Ausrichter als große Ehre an.

 

 In der Organisation   dieser sportlichen grenzüberschreitenden Veranstaltung, die im Jahre 1997 zum ersten Mal durchgeführt wurde, wechseln sich der Skiclub Domazlice und der Skiclub Furth im Wald ab. Heuer ist der Skiclub Furth im Wald an der Reihe und der Lauf führt deshalb   von  Capartice durch das Cerchov-Gebiet zum Gibacht. Die Vertreter beider Skiclubs treffen sich alle Jahre, um die Weichen für dieses Großereignis zu stellen.

 

Die Weichen für den 15. Grenzüberschreitenden Volks-Skilanglauf  wurden nun  bei einer Zusammenkunft der Vertreter der beiden Skiclubs, die  seit vielen  Jahren  eine enge Freundschaft verbindet, gelegt. Dieses Treffen ging im Gasthaus „U Kocoura“ (Zum Kater)  in Domazlice über die Bühne.  Vom Skiclub Domazlice waren gekommen der 1. Vorsitzende Zdenek Pauer, Pavel Tilkovsky, Martin Janovec, Jan Skala und Ferda Römer. Vom Skiclub Furth im Wald waren vertreten Vorsitzender Wolfgang Schromm und Klaus Buschek,     als Vertreter der  Bergwacht  Furth  im Wald, Franz Thurner sowie Karl Reitmeier.  Dabei kam man überein, dass die Veranstaltung am Sonntag,  1. Februar, abgewickelt wird. Als eventuell notwendiger  Ausweichtermin wird der 8. Februar   ins Auge  gefasst. Als Veranstalter fungiert    heuer der Skiclub Furth im Wald, der dabei im Rahmen der Städtepartnerschaft vom Partnerverein Skiclub Domazlice unterstützt wird.

 

Der Grenzüberschreitende Volks-Skilanglauf  hatte in seinen Glanzzeiten bis zu   400 Teilnehmer verzeichnet, wobei die tschechische Seite stets ganz klar in der Überzahl war.  In den vergangenen Jahren  war die Teilnehmerzahl nicht zuletzt oft auch wegen der unsicheren Schneelage kurz vor der Veranstaltung  rückläufig. Geblieben war aber  stets die Diskrepanz zwischen deutschen und tschechischen Startern, obwohl mittlerweile auch immer mehr Deutsche ihre Liebe zum Skilanglauf entdeckt haben.  Worauf die Diskrepanz zurückzuführen ist?  Die Tschechen sind sportlicher, wird oft behauptet. Jedenfalls  hofft der Further  Skiclub, dass  in diesem Jahr das deutsche  Teilnehmerfeld endlich einmal  die Zahlen der tschechischen Skilangläufer erreicht. Deshalb sind alle aufgerufen, für die Veranstaltung zu werben.

 

Letztlich wurde die Veranstaltung  in der bisher  bewährten Form nur noch möglich, da sich Landrat Franz Löffler bereiterklärte,  die Schirmherrschaft über den 15. Deutsch-Tschechischen  Volks-Skilanglauf zu übernehmen und diesen finanziell  zu unterstützen. Der Landrat hält sich ja selbst gerne im grenzüberschreitenden  Skilanglaufgebiet Gibacht/Cerchov fit, wenn es seine Zeit erlaubt. Auch die tschechische Seite signalisierte bei dem Treffen   ihre Mithilfe, indem sie ihre finanzielle Unterstützung für die Kosten des  Bustransfers signalisierte.

 

Der Start wird um 10 Uhr am Parkplatz in Capartice erfolgen. Die Veranstalter würden sich freuen, wenn ein gemeinsamer Start erfolgen könnte. Danach kann jeder Skilangläufer sein Tempo gerne selber wählen. Von der Stadion-Kreuzung geht es dann unterhalb des Kasernengeländes  am Malinova Hora/Beerenfels zunächst zur Bendahütte, wo für heißen Tee  für die Skilangläufer gesorgt ist. Über Na Zlomu/Sattelhütte und den Pod tremi znaky/Brombeerriegel wird dann der Gibacht erreicht. Von dort werden die Läufer mit Bussen nach Furth im Wald transportiert, wo dann im Kolpinghaus noch ein gemütliches Beisammensein der Skilangläufer beider Nationen angesagt ist.

 

Die Strecke hat eine Länge von rund 14 Kilometern, für die eine Laufzeit  zwischen zwei und zweieinhalb Stunden benötigt wird. Vom Schwierigkeitsgrad her wird diese Strecke als mittelschwer eingestuft. Voraussetzungen für eine Teilnahme sind gute körperliche Verfassung und skiläuferisches Können.

 

Die Startgebühr beträgt zwölf Euro. Darin enthalten sind die Busfahrten, eine Brotzeit und ein Getränk sowie ein Teilnehmer-Urkunde. Die bayerischen Teilnehmer  treffen sich um 9.30 Uhr beim Bahnhof in Furth im Wald  und werden dann mit dem Bus nach Capartice gefahren. Vom Gibacht beziehungsweise  Althütte aus erfolgt nach dem Lauf der Bustransfer wieder zurück  nach Furth im Wald.

 

Anmeldungen können ab sofort gerichtet werden an das Sporthaus Schromm  unter  Telefon  09973/1262. Anmeldeschluss  ist am Freitag,  30.   Januar,  um 18 Uhr. Den Sanitätsdienst wird wie alle Jahre in bewährter Form die Bergwachtbereitschaft Furth im Wald übernehmen.

 

Bei der Zusammenkunft  wiesen die Vertreter des Skiclubs Domazlice noch auf  ihre Skilanglauf-Veranstaltungen hin, zu denen auch Skilangläufer aus dem bayerischen Grenzraum herzlich eingeladen sind. So findet am Samstag, 24. Januar, der Chodska tricitka (30) statt, der auf der Langlauf-Loipe in Capartice abgewickelt wird. Sollte dort zu wenig Schnee liegen, wird die Veranstaltung unterhalb des Cerchov (bei der Stadion-Kreuzung) verlegt. Am 8. März schließlich findet noch der Krnoul-Memorial-Lauf statt, der am Cerchov ausgetragen wird.

 

Der Skiclub Furth im Wald dagegen machte noch auf seinen  interessanten Lauf  am 17. Februar vom Liftstüberl zur Bergstation aufmerksam,der imVorjahr 70 Teilnehmer  angelockt  hatte.  Dabei gibt es für jeden Teilnehmer ein T-Shirt und unter den Teilnehmern  werden lukrative Preise ausgelost. Der erste Preis sind Völkl-Tourenski mit Bindung.



Landrat Franz Löffler beschirmt den 15. Grenzüberschreitenden Volksskilanglauf

Die Wintersportler werden in diesem  Jahr auf eine harte Probe gestellt.  Wiesen die zu grünen beginnen, frühlingshafte Temperaturen und  erste Blumen im Garten   lassen derzeit keine Hoffnung auf einen doch bald nahenden Winter aufkommen.  Im Dezember gab es gerade mal drei Tage, an denen die Skilangläufer ihrem Hobby frönen konnten, am Skigelände Voithenberg konnten die Lifte  noch kein einziges Mal in Betrieb genommen werden.  Und die Wetterprognosen stimmen alles andere als zuversichtlich. Kein Wunder,  dass die ersten Pessimisten schon befürchten,  dass der Winter diesmal ausfällt.

 Doch geplante Wintersportveranstaltungen müssen trotzdem vorbereitet werden, wie beispielsweise der Deutsch-Tschechische Volksskilanglauf am Sonntag, 2. Februar, der heuer ein kleines Jubiläum feiern kann, wird er doch bereits zum 15. Male durchgeführt. Und für diese Traditionsveranstaltung hat in diesem Jahr Landrat Franz Löffler dankenswerter Weise die Schirmherrschaft übernommen, was der Skiclub Furth im Wald als diesjähriger  Ausrichter als große Ehre erachtet.

In der Organisation   dieser sportlichen grenzüberschreitenden Veranstaltung, die im Jahre 1997 zum ersten Mal durchgeführt wurde, wechseln sich der Skiclub Domazlice und der Skiclub Furth im Wald ab. Heuer ist der Skiclub Furth im Wald an der Reihe und der Lauf führt deshalb heuer von  Capartice durch das Cerchov-Gebiet zum Gibacht. Die Vertreter beider Skiclubs treffen sich alle Jahre, um die Weichen für dieses Großereignis zu stellen. Diese  Zusammenkunft fand kürzlich im Gasthaus „Zur Lacke“ statt und vom Skiclub Domazlice waren dazu Vorsitzender Zdenek Pauer und Pavel Tilkovsky erschienen.  Der Further  Skiclub war vertreten mit Vorsitzenden Wolfgang Schromm, 2. Vorsitzenden Max Franz,   Sepp Stauber  und Klaus Buschek. Ferner waren mit dabei Franz Thurner von der Bergwachtbereitschaft Furth im Wald und Karl Reitmeier.

 Da  durch die zuletzt  relativ geringe Anzahl der deutschen  Teilnehmer die Ausgaben die Einnahmenseite nicht mehr deckten, wurde darüber diskutiert, eventuell den Volksskilanglauf  in einer anderen Form  abzuwickeln. So war unter anderem darüber nachgedacht worden, dass  die tschechischen  Skilangläufer von Capartice    und die  deutschen Teilnehmer vom Gibacht  aus  starten und man sich dann bei der Bendahütte trifft.  Doch dann wäre das grenzüberschreitende   Element für die tschechischen Teilnehmer nicht mehr gegeben gewesen.  Der Grenzüberschreitende Volksskilanglauf  hatte in seinen Glanzzeiten bis zu   400 Teilnehmer verzeichnet, wobei die tschechische Seite stets ganz klar in der Überzahl war.  In den vergangenen Jahren  war die Teilnehmerzahl nicht zuletzt oft auch wegen der unsicheren Schneelage kurz vor der Veranstaltung  rückläufig. Geblieben war aber  stets die Diskrepanz zwischen deutschen und tschechischen Startern, obwohl mittlerweile auch immer mehr Deutsche ihre Liebe zum Skilanglauf entdeckt haben.  Woran das liegen könnte. Die Tschechen sind sportlicher, wird oft behauptet.

 Jedenfalls  hofft der Further  Skiclub, dass  in diesem Jahr das deutsche  Teilnehmerfeld endlich einmal  die Zahlen der tschechischen Skilangläufer erreicht. Deshalb sind alle aufgerufen, für die Veranstaltung zu werben. Letztlich wurde die Veranstaltung  in der bisher  bewährten Form nur noch möglich, da sich Landrat Franz Löffler bereiterklärte,  die Schirmherrschaft über den 15. Deutsch-Tschechischen  Volksskilanglauf zu übernehmen und diesen finanziell  zu unterstützen. Der Landrat hält sich ja selbst gerne im grenzüberschreitenden  Skilanglaufgebiet Gibacht/Cerchov fit, wenn es seine Zeit erlaubt. Auch die tschechische Seite signalisierte bei dem Treffen   ihre Unterstützung, indem sie die Kosten für  den  Bustransport übernehmen wird.

Geplant ist der Volksskilanglauf am Sonntag, 2. Februar (Ausweichtermin ist der 23. Februar) und alle hoffen natürlich, dass Frau Holle bis dahin kräftig ihre Betten ausgeschüttelt hat.  Der Start wird um 10 Uhr am Parkplatz in Capartice erfolgen. Von dort geht es dann über den Malinova Hora/Beerenfels zunächst zur Bendahütte, wo für heißen Tee  für die Skilangläufer gesorgt ist. Über Na zlomu/Sattelhütte und den Pod tremi znaky/Brombeerriegel wird dann der Gibacht erreicht. Von dort werden die Läufer mit Bussen nach Furth im Wald transportiert, wo dann im Kolpinghaus noch ein gemütliches Beisammensein der Skilangläufer beider Nationen angesagt ist.

 Die Strecke hat eine Länge von rund 14 Kilometern, für die eine Laufzeit  zwischen zwei und zweieinhalb Stunden benötigt wird. Vom Schwierigkeitsgrad her wird diese Strecke als mittelschwer eingestuft. Voraussetzungen für eine Teilnahme sind gute körperliche Verfassung und skiläuferisches Können.

Die Startgebühr beträgt zwölf Euro. Darin enthalten sind die Busfahrten, eine Brotzeit und ein Getränk sowie ein Teilnehmer-Urkunde. Die bayerischen Teilnehmer  treffen sich um 9.30 Uhr beim Bahnhof in Furth im Wald  und werden dann mit dem Bus nach Capartice gefahren. Vom Gibacht beziehungsweise  Althütte aus erfolgt nach dem Lauf der Bustransfer wieder zurück  nach Furth im Wald.

Anmeldungen können ab sofort gerichtet werden an das Sporthaus Schromm  unter  Telefon  09973/1262. Anmeldeschluss  ist am Donnerstag, 30. Januar um 18 Uhr. Den Sanitätsdienst wird wie alle Jahre in bewährter Form die Bergwachtbereitschaft Furth im Wald übernehmen.

Bei der Besprechung des Volks-Skilanglaufes (von links nach rechts): Franz Thurner, Max Franz, Sepp Stauber, Klaus Buschek, Wolfgang Schromm, Zdenek Pauer und Pavel Tilkovsky.

Qualität und Attraktivität soll weiter verbessert werden

27. Dezember 2013

Das grenzüberschreitende Skilanglaufgebiet Gibacht/Cerchov, das mit über 60 Kilometer reizvollen Loipen aufwarten kann, soll   künftig qualitätsmäßig noch besser aufgestellt werden, um den Ansprüchen der Skilangläufer aus nah und fern  gerecht zu werden. Dies ist  ein großes Anliegen der  Touristinformationen Furth im Wald und Waldmünchen,  die deshalb kürzlich zu einem  Arbeitsgespräch in den Berggasthof Gibacht eingeladen hatten, um optimale Voraussetzungen  für die bevorstehende  Wintersaison zu schaffen. Durch deren Sprecher wurde auch  verdeutlicht, dass  die  Bürgermeister Markus Ackermann (Waldmünchen) und Sandro Bauer (Furth im Wald)  den berechtigten Anliegen  der Skilangläufer sehr offen gegenüberstehen.

An der Gesprächsrunde waren beteiligt Lisa Kager und Uwe Neumann  von der Touristinformation Furth im Wald, Tanja Lampl von der Touristinformation Waldmünchen, der Leiter der Städtischen Wälder Domazlice, Forstdirektor Jan Benda, die Loipenspurgeräte-Fahrer Klaus Lang und Manfred Lommer (Waldmünchen) und Thomas Roßmann (Furth im Wald) sowie Franz Thurner und Karl Reitmeier.Uwe Neumann stellte  heraus, dass es ganz wichtig sei, sich vor Beginn der Skilanglauf-Saison zu treffen, um die Weichen für optimale  Voraussetzungen für die immer größer werdende  Zahl an Skilangläufern zu stellen. 

Neumann wies darauf hin, dass die Skilangläufer insbesondere  an den Wochenenden nicht nur  aus der hiesigen Region, sondern oft von weither anreisen. Diese Gäste wollen dann schon frühzeitig gut gespurte Loipen vorfinden. Sei dies nicht der Fall, würden diese in andere Gebiete abwandern. Es wurde der Standpunkt vertreten, dass die Loipen nach Neuschneefällen spätestens  zwischen 9 Uhr und 9.30 Uhr gespurt sein sollten.

Sollte  es Störungen bei der Präparierung geben, zum  Beispiel wenn ein    Loipenspurgerät ausfällt, so sei eine gute Kommunikation unter den Loipenspurgerätefahrern  wichtig, damit im Notfall einer für den anderen einspringen  könne.  Aus diesem Grunde wurden die Handy-Nummern  ausgetauscht. Es wurde auch darauf hingewiesen, wer für die einzelnen  Loipenabschnitte verantwortlich  zeichnet. Der Althütten-Rundkurs  (auch mit einer Skating-Strecke), die Herzogauer Loipe, die Tiefer Graben-Loipe sowie der Zubringer über den Lehmgrubenweg zum Cerchov-Rundkurs   wird durch Waldmünchen gespurt. Für den 5-km-Rundkurs und die 3 km-Skating-Loipe am Gibacht sowie den Abschnitt zwischen Brombeerriegel bis zu Sattelhütte (Na zlomu)    zeichnet Furth im Wald verantwortlich. Ob die  Voithenberg-Loipe  künftig wieder gespurt werden darf, wird sich erst noch entscheiden. Deswegen  laufen noch Gespräche. Alle anderen Strecken werden durch die tschechische  Seite  präpariert, wobei ein Loipenspurgerät in Capartice (für die Wiesen-Loipen  in Capartice und bis zum Sadek)  und das andere in der Kaserne am Malinova Hora (für den Cerchov-Rundkurs, den Abschnitt zwischen Kamenna Loucka in Richtung Raiska sowie den Abschnitt zwischen  Bendahütte nach Malinova  Hora)  steht.Sehr wichtig sei es auch, dass der Gast frühzeitig über das Internet  über den Loipenzustand informiert ist. Diese  Aufgabe wird auch in Zukunft  Karl Reitmeier auf seiner Homepage unter http://www.karl-reitmeier.de/ übernehmen, der dabei  aber auch auf die Unterstützung durch die Loipenspurgerätefahrer angewiesen ist, die ihm live aus der Loipe über deren Zustand sowie die Wetterbedingungen  informieren können. Jan Benda sagte zu, dass Reitmeier künftig  auch  Informationen über den Loipenzustand auf  tschechischer Seite bekommen wird.

Darauf hingewiesen wurde auch, dass die Parkplätze  am Gibacht und in Althütte sowie die Zufahrtsstraßen früh genug geräumt sein müssen. Auch die Informationstafel am Gibacht sollen   durch Franz Thurner  aktualisiert werden. Franz Thurner konnte zudem erfreut mitteilen, dass auf der Fünf-Kilometer-Strecke   und der Drei-Kilometer-Skating-Loipe am Gibacht durch den Einsatz von schwerem Gerät eine Verbreiterung der Trassen vorgenommen werden konnte. Die Kosten dafür habe erfreulicherweise die Stadt Furth im Wald übernommen. Die Verbreiterung sei unbedingt notwendig gewesen, damit das neue Spurgerät der Stadt Furth im Wald  nun problemlos die Trassen ziehen kann. Vom Grenzübergang Brombeerriegel bis zur Sattelhütte (Na Zlomu) sei der Weg ohnehin   sehr breit angelegt. Dieser sei aber mit einer feinen Schotterdecke versehen worden, so dass auch schon bei geringer Schneelauflage gespurt werden kann.  Dafür galt den Städtischen  Wäldern Domazlice ein besonderer  Dank. Dessen Leiter Jan Benda hatte noch darauf hingewiesen, dass  die  Bereiche der Städtischen Wälder Domazlice, in denen sich die Loipen befinden,    in der Zeit vom 1. Dezember bis 29. März  nicht mehr mit Holzfuhrwerken  befahren werden dürfen.  Ferner informierte  Benda dass die Skilangläufer ab dieser Saison erstmals versuchsweise bis zum Parkplatz, der sich rund 150  Meter unter der Stadionkreuzung  befindet, von Capartice aus mit ihren Autos fahren dürfen. Vorausgesetzt wird jedoch Schneekettenpflicht.  Franz Thurner ließ noch wissen, dass die Hütte beim Grenzübergang Brombeerriegel   wieder mit einer Türe versehen wird, denn dieser Ort werde insbesondere von den tschechischen  Skilangläufern immer gerne  für eine Rast genutzt. Eine neue  Rastmöglichkeit befindet sich zudem an der Fünf-Kilometer-Stecke am Gibacht, denn dort befindet sich im Rahmen der Möblierung  des Goldsteig-Wanderweges nun ein Unterstand.

Hingewiesen wurde auch auf zwei Veranstaltungen, die auch dazu beitragen sollen, das grenzüberschreitende  Skilanglaufgebet  Gibacht-Cerchov weiter bekannt   zu machen. Da ist am   Sonntag,  26. Januar,  ein „Winter-Aktiv-Tag“ durch die Touristinformation Furth im Wald in  Zusammenarbeit mit dem  Further Skiclub, der Bergwacht und weiteren „Winterbegeisterten“.  Das Programm wird demnächst bekanntgegeben.  Und am Sonntag, 2. Februar geht der 15. Grenzüberschreitende  Volksskilanglauf über die Bühne, der heuer von Capartice nach Furth im Wald führt. Alle hoffen, dass sich an der  Jubiläumsveranstaltung diesmal  so viele deutsche Teilnehmer beteiligen, dass man die Zahlen der tschechischen Beteiligten  einmal erreicht. 

Sie wollen dazu beitragen, dass das grenzüberschreitenden Skilanglaufgebiet Gibacht/Cerchov weiter an Attraktivität und Qualität gewinnt (von links nach rechts): Thomas Roßmann, Lisa Kager, Klaus Lang, Tanja Lampl, Uwe Neumann, Manfred Lommer, Karl Rei

Loipentrassen sind vobereitet und warten auf den Schnee

19. November 2013

Der Winter kann kommen, denn im grenzüberschreitenden Skilanglaufgebiet Gibacht-Cerchov ist alles für den Loipen-Spaß vorbereitet.  Alle Jahre unterstützen Bergwacht und Skiclub die Stadt Furth im Wald bei den Vorbereitungen für den Betrieb der Loipen am Gibacht. So trafen sich die  Bergwacht-Kameraden am vergangenen Samstagnachmittag zu einem Arbeitseinsatz zum Herrichten der Skilanglaufstrecken. Es mussten Äste, Gestrüpp und Baumstümpfe zurückgeschnitten, Steine aus  dem Weg geräumt und Fahrrinnen eingeebnet werden.

 Dabei bewährte sich die Teilnahme  von Bergwachtkameraden an dem Einweisungslehrgang für den Umgang mit der Motorsäge, der im vorigen Jahr von Forstbetriebsleiter Josef Hofstetter von der Gutsverwaltung Voith-von-Voithenberg durchgeführt wurde. Nach der Arbeit begaben sich die Bergwachtler    zu einem Umtrunk in das Berggasthaus Gibacht, wo bereits auf eine gute Wintersportsaison 2013/14 angestoßen wurde. 

  Vorbereitet für die Skilanglaufsaison  ist auch die Loipe zwischen Herzogau und Althütte  mit einer Länge von vier Kilometern sowie die Tiefer Graben-Loipe. Auch auf der tschechischen Seite sind die Langlauf-Trassen inzwischen  für den Wintereinbruch  vorbereitet. 

Das grenzüberschreitende Ski-Langlaufgebiet Gibacht-Čerchov liegt zwischen den Städten Furth im Wald und Waldmünchen auf deutscher Seite sowie Domažlice und Klenčí pod Čerchovem auf tschechischer Seite   der Grenze. Das Gebiet umfasst auf einer Höhenlage von 800   bis 1000 Meter  Teile des Bayerischen Waldes und des Böhmischen Waldes und gehört damit zum größten zusammenhängenden Waldgebiet Europas, das auch das „Grüne Dach von Europa“ genannt wird.      Die markantesten Berge sind auf deutscher Seite der 938 m hohe Gibacht und auf tschechischer Seite der 1042 m hohe Čerchov. Die ersten Anfänge des Skisports in der hiesigen Region gehen zurück in die zwanziger Jahre des vorigen Jahrhunderts.  In den Jahren 1976 bis 1977 erfolgte dann in einer Gemeinschaftsaktion der Städte Furth im Wald und Waldmünchen sowie des  Naturparks Oberer Bayerischer Wald die Anlegung einer Skilanglauftrasse rund um den Gibacht. 

Mit der Eröffnung des Grenzübergangs Brombeerriegel nach Tschechien in das Čerchov-Gebiet am 1. Dezember 1998     gemeinsam mit den Städten Domažlice und Klenčí ist dieses Loipengebiet mit Streckenlängen bis zu 24 Kilometer  noch weitläufiger und anspruchsvoller geworden. Moderne Spurgeräte auf beiden Seiten  der Grenze sorgen für einen optimalen Pflegestandard.

Die gemeinsame Herausgabe eines Wintersport-Werbeprospektes in deutscher und tschechischer Sprache mit finanzieller Unterstützung durch die Europäische Union dokumentiert  die gute Zusammenarbeit in dieser transeuropäischen Region.

Sie haben alles bestens für die bevorstehende Skilanglaufsaison vorbereitet

Weichen für die Skilanglauf-Saison sind gestellt

29. November 2012

Eitel Freude herrscht ja bei den zahlreichen Skilanglauf-Fans im Landkreis Cham und darüber hinaus über die Ankündigung von Bürgermeister Sandro Bauer beim Festabend   zum 90-jährigen Skiclub-Jubiläum, dass die Stadt Furth im Wald ein neues Loipenspurgerät anschafft. Dieses wird sicherlich dazu beitragen, die Attraktivität des grenzüberschreitenden Skilanglaufgebietes Gibacht/Čerchov, das sich in den letzten Jahren einen guten Namen gemacht hat,  weiter zu steigern. Die ersten Schneefälle am gestrigen Donnerstag haben natürlich die Hoffnungen bei den Skilangläufern geweckt, dass sie bald ihre schmalen Bretter hervorholen können. Unterdessen wurde  in den letzten Tagen sowohl auf bayerischer    als auch bayerischer Seite noch mit Hochdruck daran gearbeitet, um für die bevorstehende Skilanglaufsaison bestens gerüstet zu sein. Bereits vor einiger  Zeit waren im Bereich Gibacht sowie an der  Tiefer Graben-Loipe die Schilder mit den Kilometer-Angaben durch freiwillige Helfer aufgestellt worden.

Am Mittwoch hatte der Skiclub zu einem Arbeitseinsatz eingeladen, denn nachdem das neue Loipenspurgerät größer ist als das bisherige, mussten auf der 5 km-Loipe am Gibacht  auf dem ersten Kilometerabschnitt  zum Teil Sträucher, Bäume und alte Baumstümpfe   und in die Trasse hereinragende Steine entfernt werden.  Loipenspurgerätefahrer Thomas Roßmann  hatte eine Latte mit der Breite des Loipenspurgerätes angefertigt, so dass die Engstellen leicht ausgemacht werden konnten. Die Arbeiten gestalteten sich nicht einfach und erforderten schon die ganze Kraft der freiwilligen Helfer. Der Aufruf  von Bürgermeister Sandro Bauer beim Festabend, bei den Ausschneidearbeiten mitzuhelfen, damit das neue Loipenspurgerät  ohne Probleme zum Einsatz gebracht werden kann, war also von Erfolg gekrönt. Es werden aber durch die Gutsverwaltung Voithenberg entlang der Trasse in  diesem Bereich auch noch einige Bäume gefällt werden müssen. Auch an der Skating-Strecke musste noch ein größerer Baumstumpf entfernt werden.

In der   Loipe zwischen Herzogau und Althütte lagen im Bereich zwischen km 2,0 und 2,5 nach Holzfällerarbeiten ebenfalls noch einige größere Stämme, die durch den Bauhof Waldmünchen in dieser Woche entfernt wurden. Freiwillige Helfer haben   gestern noch in der Loipe liegende Äste entfernt, so dass auch hier wieder gespurt werden kann.

Erfreuliches hat sich in dieser Woche auch auf der tschechischen Seite getan. Ein besonders neuralgischer Punkt war ja in den vergangenen Jahren immer der Anstieg beim Fichtenfels/Smrči, denn austretendes Wasser an dessen  Ostseite hatte den Schnee oft buchstäblich weggeschwemmt und damit soll nun Schluss sein.   Der Leiter der Städtischen Wälder Domažlice, Forstdirektor   Jan Benda, ist ja ein großer Freund der Skilangläufer und Förderer des grenzüberschreitenden Skilanglaufgebietes Gibacht/Čerchov. Er hat veranlasst, dass nun am Mittwoch entlang der Trasse im Bereich Fichtenfels ein Graben gezogen wurde. Ferner wurden zwei Wasserdurchlässe mit  großen Rohren geschaffen, über die das Wasser aus dem Graben weglaufen kann.  Dies ist natürlich eine großartige Verbesserung, über die sich die Skilangläufer sehr freuen werden. Zudem wurden  im Bereich der   ersten  Wasserstelle rund 200 Meter nach dem Grenzübergang Brombeerriegel und in einem weiteren bislang neuralgischen Abschnitt  Aufschotterungsarbeiten vorgenommen. Zudem  wurde der gesamte Weg zwischen Brombeerriegel und Sattelhütte auch etwas verbreitert. Die Kosten für die gesamten Maßnahmen  belaufen sich für die Städtischen Wälder Domažlice auf rund 300 000 Kronen (rund 12000 Euro). Wie Jan Benda wissen ließ, werden im Abschnitt zwischen Brombeerriegel  und Sattelhütte (Na Zlomu) im kommenden Jahr nochmals rund 300 000 Euro für die Verbesserung der Trasse in diesem Bereich  investiert.

Der Wunsch des Skiclubs Domažlice war es auch, vom Bereich Fichtenfels eine Verbindung zum Tiefen Graben zu schaffen, was über einen bestehenden Forstweg möglich wäre. Auf tschechischer Seite wurden   für alle Fälle dafür die Abholzungsarbeiten bereits vorgenommen. Ob sich dies jedoch verwirklichen lässt, muss aber erst abgewartet werden.

Jedenfalls sind die Loipenspurgerätefahrer Thomas Roßmann (Furth im Wald) und  Klaus Lang (Waldmünchen), der heuer  unterstützt wird durch Manfred Lommer sowie die tschechischen Loipenspurgerätefahrer bestens gerüstet. Jetzt muss nur noch Frau Holle ihr Betten kräftig ausschütteln, dann kann es losgehen.