Ein beliebter Treffpunkt für die Skilangläufer aus Tschechien und Deutschland war über viele die Waldhütte unter dem Brunnhäusl auf 875 Meter Seehöhe, viel besser bekannt unter dem Namen Bendahütte. Sie hat ihren Namen dadurch, dass der damalige Leiter der Städtischen Wälder Domalice, Forstdirektor Jan Benda, die Hütte im Winter meist am Samstag und Sonntag öffnete, um die Skilangläufer mit Grog, Tee, Kaffee oder Bier zu versorgen. Die Hütte ist nicht mehr geöffnet, seitdem Jan Benda im verdienten Ruhestand ist.
Die ursprüngliche Hütte, die für Touristen, Jäger und Holzhauer als improvisierte Unterkunft gedient hatte, ist heute schon eine Ruine und sie könnte sicherlich viel erzählen. Deshalb wurde eine neue, den Waldarbeitern sowie den Wanderern zur Rast dienende Hütte errichtet, die aus einem Baucontainer besteht, die mit Holz verkleidet wurde. Das Quellwasser wird von der alten Stelle über eine inzwischen unterirdische Leitung hierher geführt und in einen Brunnen geleitet, der munter plätschert und im Sommer den Waldarbeitern als Kühlschrank dient. Viele Jahre war die Bendahütte ein Treffpunkt der Touristen- und Skilangläufer und hier sind viele Freundschaften zwischen Tschechen und Deutschen entstanden.